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05.09.2014: Artikel von Geschäftsführer Dr. Kaiser zur Software-Migration in der Fachzeitschrift "Business Technology" veröffentlicht

Business Technology, Ausgabe 03.2014 vom 04.09.2014, Seite 41:
Softwaremigrationsprojekte erfolgreich planen und realisieren
Aus alt mach neu – automatisch!
"pro et con"-Geschäftsführer Dr. Kaiser erläutert "grundsätzliche Voraussetzungen, Technologien und Software-Werkzeuge, die in ihrem abgestimmten Zusammenspiel zu einem erfolgreichen Software-Migrationsprojekt führen".

[PDF] "Aus Alt mach Neu – automatisch!"[454 KB]

10.06.2014: pro et con gewinnt BS2000-Migrationsprojekt bei ZIVIT (jetzt ITZBund)

[Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund)] Das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) – jetzt Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) – hatte ein komplexes BS2000-Migrationsprojekt ausgeschrieben. Die Firma pro et con gewann diese Ausschreibung und setzte sich dabei gegen mehrere Mitbewerber durch.

Das Migrationsprojekt beinhaltet einen Hardware- und Betriebssystemwechsel von BS2000 auf SUSE Linux, eingeschlossen ist die Konvertierung der COBOL-Programme nach Java sowie die komplexe Masken- und Dateimigration.

In diesem Projekt kommen die ausgereiften Werkzeuge und Technologien der Firma pro et con zum Einsatz, welche sich in früheren, erfolgreichen Migrationsprojekten bereits bewährt haben. So existieren für jeden Migrationspfad entsprechende Migrationswerkzeuge:
Basissystem Zielsystem Zuständiges Migrationswerkzeug
COBOL Java CoJaC (COBOL to Java Converter)
IFG-Masken Modernes GUI MaTriX (Maskentransformation in serverbasierten Systemen)
JCL (SDF) Perl S2P (SDF to Perl Converter)
LEASY-Dateien Relationale Datenbank FiRe (Files to Relational Database)

Diese Werkzeuge und Technologien realisieren die Migration hochautomatisiert und mit geringer Fehlerrate, was die Laufzeit des Projektes gegenüber einer manuellen Migration verkürzt.

Die Auswahl von pro et con als ITZBund-Partner im Migrationsprojekt unterstreicht einmal mehr unsere Kompetenz bei der erfolgreichen, werkzeugbasierten Realisierung von Projekten der Software-Migration.

13.05.2014: pro et con beteiligte sich mit Fachvorträgen am 16. Workshop "Software-Reengineering & Evolution"

Der Workshop "Software-Reengineering & Evolution" (WSRE) ist das wichtigste, deutschsprachige Forum für alle Fragen zu Software-Weiterentwicklung und -Wartung. Der Workshop findet jährlich im Physikzentrum Bad Honnef statt, wird organisiert von der GI-Fachgruppe "Software-Reengineering" und vereinte in diesem Jahr zum nunmehr 16. Mal Wissenschaftler aus Universitäten und Praxisvertreter zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch. pro et con ist ständiger Teilnehmer am WSR und beteiligte sich in diesem Jahr mit zwei Vorträgen am Tagungsprogramm:
  1. Herr Becker referierte über den Einsatz von Applikationswissen in der Sprachkonvertierung am Beispiel des CoJaC (COBOL to Java Converter):
    [PDF] "Applikationswissen in der Sprachkonvertierung am Beispiel des COBOL-Java-Converters CoJaC"[155 KB]
  2. Herr Uhlig referierte über Testverfahren und deren Automatisierung am Beispiel des von CoJaC migrierten Codes:
    [PDF] "Testautomatisierung am Beispiel des COBOL-Java-Converters CoJaC"[134 KB]

24.04.2014: Artikel über pro et con in Fachzeitschrift COMPUTERWELT erschienen

COMPUTERWELT, erschienen am 23.04.2014:

Automatische und toolgestützte Modernisierung

Im Werk München von "MAN Bus & Truck" werden mit dem Programmsystem WMX die Produktionsprozesse der LKW- und Bus-Produktion geplant, gesteuert und überwacht. Über 700 Bildschirmmasken kann der Produktionsablauf verfolgt und kontrolliert werden.

Diese Bildschirmmasken haben über Jahrzehnte robust gearbeitet, entsprachen aber in Design und Bedienerführung nicht mehr modernen Ansprüchen an graphische Benutzeroberflächen. Typisch für derartige Anwendungen ist der Einsatz von Funktionstasten für die Maskensteuerung. Eingaben können erst nach dem Abschicken der Maske geprüft werden, unmittelbare Reaktionen während der Eingabe sind nicht möglich. Aus diesen Gründen plante MAN Truck & Bus ein Software-Migrationsprojekt. Projektziel war die Ablösung der einfachen, textorientierten Bildschirmmasken durch moderne, nutzerfreundliche und grafikorientierte Oberflächen.

Da die manuelle Modernisierung von 700 Bildschirmmasken einen enormen Aufwand bedeutet, wurde eine automatische Migration unter Nutzung geeigneter Migrationswerkzeuge favorisiert. Dabei lautete eine Forderung von MAN, dass die zukünftige Lösung browserbasiert arbeiten soll, so dass keine Software auf den Clients installiert werden muss. Eine Herausforderung bestand auch darin, parallel zur automatischen 1:1-Konvertierung neue Funktionalitäten und moderne Bedienelemente wie unter anderem Check- und Comboboxen, Radiobuttons oder Fieldsets in die Ziel-Masken zu integrieren. Die Schnittstellen zwischen der Maskenverarbeitung und den eigentlichen Verarbeitungsprogrammen (COBOL-Server) sollten im Wesentlichen unverändert bleiben.

MaTriX von pro et con

Als Partner im Migrationsprojekt wurde die Firma pro et con Innovative Informatikanwendungen ausgewählt. Mit dem von pro et con entwickelten Migrationstool MaTriX (Maskenmigration in serverbasierten Systemen) konnten die von MAN formulierten Anforderungen erfüllt werden. MaTriX arbeitet wie alle von pro et con entwickelten Migrationswerkzeuge in Analogie zu einem Compiler: Ein so genannter Parser liest proprietäre Maskenbeschreibungen ein und generiert einen vollständigen, redundanzfreien, internen Syntaxbaum der Originalmaske. In einer anschließenden Transformation wird daraus auf Basis definierter Abbildungsbeschreibungen ein interner Syntaxbaum der künftigen Maske aufgebaut. Ein Generator produziert aus dem internen Zielsyntaxbaum das resultierende GUI.

Korrekte Transformation

Migrationswerkzeuge, die auf Basis der Compilertechnik entwickelt wurden, vereinen in sich alle Vorteile, welche auch ein Compiler besitzt: Die internen Syntaxbäume der Quell- und Zielbeschreibung sind vollständig, so dass eine korrekte Transformation der existierenden Funktionalität "in die neue Welt" gegeben ist. Die Werkzeuge arbeiten nach Anpassung der Transformationsregeln fehlerfrei und in beliebigen Iterationen. Die eigentliche Migration der Masken verläuft zweistufig. In der ersten Stufe werden die Masken mit MaTriX im Wesentlichen 1:1 konvertiert. Zusätzlich erfolgt durch standardisierte Transformationsverfahren automatisch die Ablösung ausgewählter, zeichenorientierter Funktionalitäten durch moderne Gestaltungselemente wie scrollbare Tabellen. In einer Nachbereitung werden die Masken mit dem in MaTriX integrierten Maskeneditor um weitere Elemente erweitert. Der MaTriX-Maskeneditor arbeitet nach dem WYSIWYG-Prinzip. Er gestattet dem Anwender die Bearbeitung von Masken unter anderem über Maus-Interaktionen, Menüs und Toolbars. Dabei wird ein breites Spektrum von Gestaltungselementen unterstützt.

"Die nach der Migration verfügbaren, neuen Oberflächen entsprechen nicht nur dem modernen MAN-CI, sondern bieten auch alle Elemente einer modernen Benutzerinteraktion", sagt Curd Maier, Head of CC Production Planning & Control und Projektleiter bei MAN. "Dadurch stehen moderne Funktionalitäten zur Bearbeitung und Anzeige zur Verfügung und es wird eine Optimierung sowie Flexibilisierung der Systemarchitektur erreicht." Für pro et con Geschäftsführer Uwe Kaiser hat dieses Projekt bestätigt, dass Fachwissen im Compilerbau in jedem werkzeugbasierten Migrationsprojekt entscheidend ist. "Die Qualität der Migrationswerkzeuge erlaubte eine schnelle und vollständige Konvertierung."
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14.04.2014: Die Wochenzeitung BLICK veröffentlicht Artikel über pro et con

BLICK Chemnitz, erschienen am 09.04.2014:

Umzugshelfer für Software

Made in Chemnitz – Seit 20 Jahren bringt "pro et con" Programmsysteme in zeitgemäße Umgebungen

Esche-Strümpfe aus Chemnitz waren einst weltberühmt und FEWA wurde hier entwickelt. Doch auch heute gibt es Erfindungen, Produkte und Dienstleistungen "Made in Chemnitz", die die Welt erobern. BLICK stellt sie immer mittwochs vor.

Man stelle sich einen Umzug in eine neue Wohnung vor: Alles soll moderner sein als in der alten, nur, dass da gerade noch jemand wohnt, und zeitgleich der ganze Stadtteil auf einmal saniert wird. Ähnlich ist das, wenn Unternehmen ihre softwarebasierten Arbeitsmittel auf den neuesten Stand bringen, aber täglich weiter damit gearbeitet werden muss. Für solche Projekte gibt es die IT-Umzugsprofis von pro et con. Und zwar in Größenordnungen, dass selbst Geschäftsführer Uwe Kaiser nach zwanzig Jahren im Geschäft immer noch etwas nervös wird, wenn um 24 Uhr "der Big Bang", wie er es nennt, startet. So wurden die Programmsysteme der Amadeus Germany GmbH umgestellt, einem Anbieter von Buchungssystemen für die Reisebranche. "In Deutschland arbeiten 85 Prozent aller Reisebüros an rund 45.000 PCs mit dem System", weiß Kaiser. Dazu 75.000 Hotels, 500 Fluggesellschaften und viele weitere Firmen der Branche. Ihre Arbeit in einer Nacht auf ein neues Fundament zu stellen, war eines der größten Projekte der Chemnitzer. "Im Idealfall", so Kaiser, "merken die Nutzer davon nichts."

Solch einer Umstellung gehen oft mehrjährige Arbeits- und Planungsphasen voraus, in denen sogenannte Translatoren zum Einsatz kommen, die automatisiert Zehntausende Programmzeilen in wenigen Minuten übersetzen. Die Werkzeuge der Chemnitzer, die 1994 aus der Uni heraus von den Geschäftsführern Wolfgang Bormann und Uwe Kaiser gegründet wurden und zunächst im Technologie Centrum saßen, sind dabei so ausgereift und effizient, dass sie Unternehmen wie die MAN Truck & Bus AG oder den Versicherer Cosmos Direkt zu langjährigen Kunden zählen. Aktuell arbeiten sie zum Beispiel an einer Studie zur Umstellung von Programmsystemen bei der Österreichischen Bundesbahn und neuen Benutzeroberflächen bei MAN.
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09.04.2014: Die pro et con GmbH feierte ihr 20. Firmenjubiläum im Rahmen der Fachtagung "SOFTWARE-MIGRATION aktuell"

Zu ihrem 20-jährigen Firmenjubiläum veranstaltete die Firma "pro et con Innovative Informatikanwendungen" am 03./04. April 2014 in Chemnitz die Fachtagung "SOFTWARE-MIGRATION aktuell".

[20 Jahre pro et con] Im Rahmen dieser Tagung wurden interessante und exklusive Vorträge zum Thema Software-Migration präsentiert. Einen weiteren Schwerpunkt des Tagungsprogramms bildeten Erfahrungsberichte von Anwendern, die Migrationsprojekte bereits erfolgreich realisiert haben. In einer begleitenden Ausstellung präsentierte pro et con praxiserprobte Werkzeuge und Technologien für die Software-Migration.
[PDF] Tagungsprogramm[871 KB]

03.02.2014: Zwei freie Ausbildungsplätze zum BA-Studium für das Jahr 2014 zu vergeben

[Berufsakademie] Die Firma pro et con bildet aus, um ihr Firmenwachstum zu sichern. Deshalb sind in unserer Firma noch zwei freie Studienplätze für das Studium an einer Berufsakademie mit Start im Oktober 2014 zu vergeben. Ausbildungsort ist entweder die Staatliche Studienakademie Glauchau, Studiengang "Technische Informatik" oder die Staatliche Studienakademie Dresden, Studienrichtung "Informationstechnik".

Bei erfolgreichem Studienabschluss und persönlicher Eignung winkt den Absolventen eine unbefristete Festanstellung in unserer Firma mit interessanten und kreativen Arbeitsaufgaben und leistungsgerechter Vergütung. Viele ehemalige Absolventen, die bei uns arbeiten, werden das bestätigen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte per E-Mail an info@proetcon.de Kontakt mit uns auf.

22.01.2014: Webauftritt der pro et con GmbH vollständig modernisiert

[www.proetcon.de]
pro et con präsentiert sich seit dem 22.01.2014 nach nunmehr sieben Jahren mit einem neuen Online-Auftritt im Internet. Bei der Entwicklung standen insbesondere eine bessere Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Neben einer Modernisierung des Designs erfolgte auch eine Überarbeitung der Seitenstruktur. Weiterhin wurden neue Inhalte (z.B. FiRe-Produktbeschreibung) erarbeitet und bereits vorhandene Inhalte entschlackt. Der Benutzer kann nun die gesuchten Informationen schneller und leichter finden. Eine integrierte Suchfunktion unterstützt ihn dabei.

16.01.2014: Migrationsprojekt "Modernisierung von Benutzeroberflächen" bei MAN Truck & Bus AG erfolgreich abgeschlossen

Die Firma pro et con Innovative Informatikanwendungen GmbH und die MAN Truck & Bus AG gaben heute den erfolgreichen Abschluss eines gemeinsamen Software-Migrationsprojektes bekannt.

Inhalt des im Zeitraum Juli bis Dezember 2013 realisierten Projektes war die automatische Migration einfacher textorientierter Bildschirmmasken in moderne, nutzerfreundliche, grafikorientierte Benutzeroberflächen. Dabei kamen Technologien und Werkzeuge der Firma pro et con zum Einsatz.

Die im Werk München eingesetzten, hochkomplexen Programmsysteme "WMX2000" planen, steuern und überwachen die Produktionsprozesse in der LKW- und Bus-Produktion. Ca. 800 ASCII-basierte Bildschirmmasken bieten die Möglichkeit, sich über den Produktionsablauf zu informieren bzw. diesen zu steuern. Diese Bildschirmmasken arbeiteten über Jahrzehnte robust, entsprachen vor der realisierten Modernisierung allerdings in Design und Bedienerführung nicht mehr aktuellen Ansprüchen.

[MaTriX]
Das von pro et con entwickelte Migrationstool MaTriX (Maskentransformation in serverbasierten Systemen) realisiert die Modernisierung der nicht mehr zeitgemäßen ASCII-orientierten Bildschirmmasken im Wesentlichen automatisch, was die Projektkosten und den Zeitraum gegenüber einer manuellen Umstellung deutlich verkürzt.

"Die nach der Migration verfügbaren, neuen Oberflächen entsprechen nicht nur dem modernen MAN-CI, sondern bieten darüber hinaus alle Elemente einer modernen Benutzerinteraktion", kommentiert Curd Maier, Head of CC Production Planning & Control und Projektleiter bei MAN. "Dadurch stehen einerseits moderne Funktionalitäten zur Bearbeitung und Anzeige der produktionsrelevanten Informationen zur Verfügung, andererseits wird eine Optimierung und Flexibilisierung der Systemarchitektur erreicht."

Das Migrationstool MaTriX sowie weitere, praxiserprobte Technologien für die Software-Migration wird die Firma pro et con im Rahmen der Fachtagung "SOFTWARE-MIGRATION aktuell" vom 3.-4. April 2014 in Chemnitz vorstellen.

07.01.2014: COBOL-Java-Migration – Entwicklung von JPackage abgeschlossen

[CoJaC]
CoJaC (COBOL to Java Converter) ist ein von pro et con entwickeltes Werkzeug zur automatischen Programmmigration. CoJaC wurde nun um eine weitere Komponente "JPackage" erweitert. Mit JPackage wird die Migration von COBOL nach Java von der Ebene einzelner Programme auf die Ebene des gesamten Programmsystems gehoben.

Wir sind damit im Stande, die Strukturierung Ihres Java-Zielsystems schon im Prozess der Software-Migration an Ihre Anforderungen anzupassen. JPackage ermöglicht über eine übersichtliche GUI die Analyse aller Entitäten (Programme, Strukturen) im COBOL-System und deren Zuordnung im zukünftigen Java-Zielsystem (Klassen, Packages). Dabei werden auch Code-Dopplungen (Clones) ermittelt und entfernt.

Der Einsatz von JPackage im Rahmen einer COBOL-Java-Migration reduziert die Projektlaufzeit deutlich.