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22.10.2019: Software-Migrationsprojekt bei der SüdLeasing GmbH gestartet

[SüdLeasing] Die SüdLeasing GmbH betreibt ein Software-System, welches in COBOL implementiert ist und über einen langen Zeitraum ständig gewartet und weiterentwickelt wurde. Um die Wartbarkeit und die Weiterentwicklung des Systems in der Zukunft zu gewährleisten, startete die SüdLeasing GmbH ein Projekt der schrittweisen Modernisierung.

Wesentliche Bestandteile sind u.a. die Ablösung der Programmiersprache COBOL durch Java, der Ersatz der antiquierten Masken durch browserbasierte Oberflächen und die Überführung der proprietären Middleware in eine moderne Architektur. Dabei wird der Fokus auf die Wartbarkeit des zukünftigen Systems gelegt.

Aufgrund der Komplexität des Programmsystems scheidet eine Neuentwicklung aus. Als Alternative suchte und fand die SüdLeasing GmbH mit der Firma pro et con einen erfahrenen Partner für die werkzeugbasierte Software-Migration, insbesondere für die automatische Konvertierung von COBOL nach Java.

[pecBOX] In diesem Projekt kommen ausgewählte Werkzeuge und Technologien unserer pecBOX (pro et con – Toolbox für die Software-Migration) zum Einsatz. So werden z.B. mit CoJaC die COBOL-Programme nach Java konvertiert und mit MaTriX wird die werkzeugunterstützte Maskenmigration realisiert.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie Informationen zum Thema Software-Migration, dann nehmen Sie bitte per E-Mail an info@proetcon.de Kontakt mit uns auf.

23.08.2019: Wir haben unsere FAQ zur COBOL-Java-Migration aktualisiert

In der Vergangenheit haben wir zahlreiche Fragen unserer Kunden zur automatischen Sprachmigration im Allgemeinen und zu einer möglichen Sprachmigration von COBOL nach Java unter Nutzung des Werkzeugs CoJaC im Besonderen beantwortet.

[CoJaC] Diese Fragen mit den dazugehörigen Antworten hatten wir vor einigen Jahren in einer FAQ für Sie zusammengestellt. Diese haben wir nun auf den aktuellen Stand gebracht. In der Zwischenzeit aufgekommene, neue Fragen und deren Antworten und durch die Weiterentwicklung unseres Migrationswerkzeugs CoJaC bedingte Änderungen und Neuerungen wurden eingearbeitet.

FAQ zur Sprachmigration von COBOL nach Java zum Download:
[PDF] FAQ zur COBOL-Java-Migration[401 KB]

Weiterführende Informationen zur Migration von COBOL nach Java und zu CoJaC finden Sie unter CoJaC.

Haben Sie weitere Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen zu diesem Thema, dann nehmen Sie bitte per E-Mail an info@proetcon.de Kontakt mit uns auf.

29.07.2019: CoJaC 2.0: Neue Features für unser Werkzeug zur COBOL-Java-Migration

[CoJaC] Die Sprachen COBOL und Java sind auf der Grundlage unterschiedlicher Design-Prinzipien entstanden. Entsprechend verschieden sind die Vorgehensweisen in den darin entwickelten Programmen. Der Anspruch an eine (automatisierte) Migration kann nicht nur die Überführung der Syntax einer Sprache in die andere sein, sondern auch die verschiedenen Sprach-Designs sollten respektiert und berücksichtigt werden. Das Ziel ist es, die "Seele" der COBOL-Programme einzufangen, diese aber in den generierten Java-Programmen modern zu repräsentieren.

Mit der neuen Version 2.0 des CoJaC (COBOL to Java Converter) ist es gelungen, eine Reihe von modernen Paradigmen in den automatisch migrierten Quelltext zu integrieren. Dadurch finden sich die ursprünglichen COBOL-Entwickler immer noch in ihren Programmen wieder und Java-Entwickler können mit bekannten Verfahren und Mustern arbeiten. In den folgenden Abschnitten werden die wesentlichen Verbesserungen beschrieben.

Weniger Boilerplate-Code

Besonders der Umgang mit Datentypen unterscheidet sich zwischen COBOL und Java. Deshalb war es bisher nötig, konvertierte Datenstrukturen mit einer Reihe von Methoden anzureichern, welche für einen sauberen Umgang notwendig sind. Dieser sogenannte Boilerplate-Code verringert die Lesbarkeit und erschwert die Arbeit mit den generierten Java-Klassen. Aus diesem Grund wird er von CoJaC 2.0 nun mit Hilfe von Annotation Processing automatisch generiert. Die manuelle Wartung dieser Methoden entfällt damit zukünftig.

Verkürzung langer Variablenzugriffe

In COBOL ist es üblich, dass bei Zugriffen auf verschachtelte Elemente Zwischenstufen einfach weggelassen werden können, solange die Eindeutigkeit bewahrt bleibt. Dieses Feature konnte der generierte Java-Code nicht leisten. Es entstanden teilweise sehr lange Zugriffe auf verschachtelte Datenelemente. Analog zur oben aufgeführten Neuerung kommt nun auch hier eine neue Annotation zum Einsatz, mit welcher für solche Fälle spezielle Getter und Setter generiert werden, die einen verkürzten Zugriff auf verschachtelte Elemente erlauben. Dadurch wird die Lesbarkeit des Java-Codes deutlich verbessert.

Einheitlicher Zugriff auf Schnittstellen und Systemfunktionen

Bisher wurde in CoJaC der Ansatz verfolgt, die Schnittstellen und Systemfunktionen (z.B. SQL) analog zu den entsprechenden Vorbildern aus COBOL umzusetzen. Das erlaubte zwar im generierten Java-Code ein schnelles Wiedererkennen der Vorbilder aus dem COBOL-Code, resultierte aber in einer heterogenen Gestaltung des Quellcodes. In der neuen CoJaC-Version 2.0 wurden die Schnittstellen vereinheitlicht und auf Basis des Builder-Pattern neu zur Verfügung gestellt. Dadurch wird der Umgang mit ihnen vereinfacht und analog zu vielen anderen Verfahren in der "Java-Welt" gestaltet.

GO TO

Wie allgemein bekannt ist, unterstützt Java kein GO TO. In COBOL ist es aber oft ein beliebtes Mittel, um den Steuerfluss eines Programms zu gestalten. CoJaC unterstützte bisher nur bestimmte Varianten der GO TO-Anweisung. Mit CoJaC 2.0 können durch ein neues Verfahren nun alle Varianten von GO TO in Java abgebildet werden.


Weiterführende Informationen zur Migration von COBOL nach Java und zu CoJaC finden Sie unter CoJaC.
Bei Interesse an einer COBOL-Java-Migration nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

25.04.2019: Wir feiern Firmenjubiläum: 25 Jahre pro et con

[25 Jahre pro et con] Im April dieses Jahres feiert pro et con sein 25-jähriges Bestehen. Wir blicken auf eine spannende und erfolgreiche Zeit zurück.

Alles begann mit einer Idee: Die Gründer forschten an der TU Chemnitz/Karl-Marx-Stadt auf dem Gebiet der Compilertechnik. Es gab in der Praxis viele Aufgabenstellungen, welche mit diesen Technologien schneller und besser gelöst werden konnten, aber dort nicht eingesetzt wurden. Und so erfolgte im April 1994 mit der Gründung von pro et con der Sprung ins kalte Wasser.
[Höhepunkte und Meilensteine unserer Firmengeschichte]
Einige Höhepunkte und Meilensteine
unserer Firmengeschichte
Eines der ersten Projekte war die Entwicklung eines PL/I-C/C++-Übersetzers für die COSMOS Versicherung AG. Weitere spannende Projekte folgten.

Der Gründungsidee sind wir bis heute treu geblieben: In 25 Jahren entstand pecBOX (pro et con – Toolbox für die Software-Migration), ein Werkzeugkasten voller intelligenter Technologien und automatischer Tools auf Basis der Compilertechnik. Damit besitzen wir ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb in den Geschäftsfeldern Software-Migration und IT-basierte Workflow-Automatisierung. Wir haben in diesem Zeitraum zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen, z.B. bei MAN Truck & Bus SE, Amadeus Germany GmbH und ITZBund – alle in der vereinbarten Projektlaufzeit und mit geplantem Budget. Das bestätigen uns unsere Referenzkunden.

Dies alles wäre ohne unsere Kunden und Partner nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Vergangenheit und freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft mit Ihnen!

07.01.2019: Ein freier Ausbildungsplatz zum BA-Studium für das Jahr 2019 zu vergeben

[Berufsakademie] Wir bilden aus, um unser Firmenwachstum zu sichern. Deshalb vergeben wir einen freien Studienplatz für das Studium an einer Berufsakademie mit Start im Oktober 2019. Ausbildungsort ist entweder die Staatliche Studienakademie Glauchau (Studiengang "Technische Informatik") oder die Staatliche Studienakademie Dresden (Studienrichtung "ITL – Informationstechnik").

Bei erfolgreichem Studienabschluss und persönlicher Eignung winkt den Absolventen eine unbefristete Festanstellung in unserer Firma mit interessanten und kreativen Arbeitsaufgaben und leistungsgerechter Vergütung. Viele ehemalige Absolventen, die bei uns arbeiten, werden das bestätigen.

Weitere Informationen können Sie unserem Flyer entnehmen:
[PDF] Flyer zum BA-Studium[795 KB]

Bei Interesse nehmen Sie bitte per E-Mail an info@proetcon.de Kontakt mit uns auf.