Software-Migration

SOFTWARE-MIGRATION – EINE ECHTE ALTERNATIVE

Software-Migration profes­sio­nell reali­siert bedeutet:

  • Indivi­dua­li­tät, Know-how und Allein­stel­lungs­merk­male sichern,
  • zukunfts­si­chere Platt­for­men und Entwick­lungs­um­ge­bun­gen nutzen,
  • die moderne Welt von Infor­ma­tion und Kommu­ni­ka­tion erschließen,
  • Unabhän­gig­keit von proprie­tä­ren Herstel­lern und Lizenz­pro­duk­ten bewahren,
  • Zeit und Kosten sparen.

Der Vorteil einer Software-Migration gegen­über einer Neuent­wick­lung besteht im gerin­ge­ren Aufwand. Projekt­er­fah­run­gen belegen ein Verhält­nis von 1:8. Umfasst ein Migra­ti­ons­pro­jekt z.B. 15 Perso­nen­jahre (eine durch­aus übliche Größe), dann ist bei einer Neuent­wick­lung mit ca. 120 Perso­nen­jah­ren zu rechnen.

Eine Software-Migration betrifft in der Regel alle Kompo­nen­ten eines Legacy-Systems (Programme, Masken, Files, Jobs, Middle­ware, Datenbanken).

Die Grafik zeigt die von uns unter­stütz­ten Migra­ti­ons­pfade und die dabei verwen­de­ten Software-Werkzeuge.

Wir reali­sie­ren seit 25 Jahren erfolg­reich Migra­ti­ons­pro­jekte im geplan­ten Zeitraum und mit geplan­tem Budget. Die dabei gewon­ne­nen Erfah­run­gen fließen in aktuelle und zukünf­tige Migra­ti­ons­pro­jekte ein.

UNSERE WERKZEUGE UND TECHNOLOGIEN

Software-Migration ist nur beherrsch­bar mit ausge­reif­ten Migra­ti­ons­werk­zeu­gen und ‑techno­lo­gien.

Unser Allein­stel­lungs­merk­mal besteht in der konse­quen­ten Anwen­dung wissen­schaft­li­cher Compi­­ler­­bau-Metho­­den bei der Techno­­lo­­gie- und Werkzeug­ent­wick­lung. Dadurch wird ein hoher Automa­ti­sie­rungs­grad erreicht. Das wiederum reduziert die Projekt­lauf­zeit, die Projekt­kos­ten und die Fehler­rate gegen­über manuel­len Migra­tio­nen. Unsere Werkzeuge und Techno­lo­gien unter­stüt­zen alle Kompo­nen­ten eines Migra­ti­ons­pro­jek­tes (Programme, Middle­ware, Dateien/Datenbanken, Masken, Jobsteuersprachen).

Jedes Migra­ti­ons­pro­jekt ist indivi­du­ell. Mit der von uns entwi­ckel­ten pecBOX (pro et con – Toolbox für die Software-Migration) werden Migra­ti­ons­werk­zeuge und ‑techno­lo­gien schnell, flexi­bel und kosten­güns­tig an indivi­du­elle Kunden­be­dürf­nisse angepasst.

ABLAUF EINES MIGRATIONSPROJEKTES

Jedes unserer Migra­ti­ons­pro­jekte folgt einem definier­ten Ablauf. In jeder Phase ist es ein gemein­sa­mes Projekt zwischen unseren Kunden und uns. In der nachfol­gen­den Abbil­dung wird dieser Ablauf von der Anfrage bis zum Migra­ti­ons­pro­jekt beschrieben:

Die einzel­nen Schritte sind:

  • Workshop: Nachdem Sie Inter­esse an einem gemein­sa­men Migra­ti­ons­pro­jekt mit uns gezeigt haben, führen wir zusam­men einen ganztä­gi­gen Workshop durch. Sie stellen das aktuelle Legacy-System vor und erläu­tern Ihre Wünsche und Ideen bezüg­lich einer Software-Migration. Wir präsen­tie­ren unsere Techno­lo­gien und Tools. Wenn Sie uns ausge­wählte Sourcen Ihres Systems zur Verfü­gung stellen (z.B. COBOL-Programme, Masken­be­schrei­bun­gen, …), demons­trie­ren wir die Migration an Ihren Sourcen. Im Ergeb­nis wird entschie­den, ob der nächste Schritt der Zusam­men­ar­beit, die Erarbei­tung einer Studie, gemein­sam gegan­gen wird.
  • Studie: Wurde eine weitere Zusam­men­ar­beit verein­bart, besteht der nächste Schritt in der Erarbei­tung einer Studie durch uns. Wesent­li­che Inhalte der Studie sind: 
    • Detail­lierte Zusam­men­stel­lung des zu migrie­ren­den Legacy-Systems einschließ­lich des Mengengerüstes.
    • Defini­tion des Zielsys­tems (Hardware, Archi­tek­tur, Appli­­ca­­tion-Server, Program­­­mier- und Skript­spra­chen, Frameworks, …).
    • Aufstel­lung der Migra­ti­ons­pfade zwischen Legacy- und Zielsys­tem. Es wird u.a. der Aufwand abgeschätzt, um existie­rende Werkzeuge an die konkre­ten Projekt­an­for­de­run­gen anzupas­sen bzw. Werkzeuge neu zu entwickeln.
    • Defini­tion der Arbeits­tei­lung im Projekt zwischen den Partnern.
    • Bestim­mung des Aufwan­des (der Kosten) und der Laufzeit des Projek­tes als wesent­li­che Ergeb­nisse der Studie.
  • Pilot­pro­jekt: Mit den Ergeb­nis­sen der Studie wird ein Pilot­pro­jekt (Proof of Concept) gestar­tet. Das Pilot­pro­jekt reali­siert an einer ausge­wähl­ten Teilmenge von ca. 20 % des Legacy-Systems einen verti­ka­len Durch­stich (Maske, Server, Daten­bank) zur Verifi­ka­tion der gewähl­ten Migra­ti­ons­tech­no­lo­gie und der verwen­de­ten Werkzeuge. Im Ergeb­nis werden diese Werkzeuge bei Notwen­dig­keit nachjustiert.
  • Pre-Enginee­­ring: Paral­lel zum Pilot­pro­jekt räumen Sie das zu migrie­rende System auf („Sanie­ren vor Migrie­ren“). Der Begriff „Pre-Enginee­­ring“ für diese Phase sagt aus, dass Reengi­nee­­ring-Maßnah­­men vor der eigent­li­chen Migration statt­fin­den. Erfah­run­gen aus bishe­ri­gen Projek­ten haben gezeigt, dass sich dadurch das zu migrie­rende Mengen­ge­rüst um ca. 10–15 % reduziert.
  • Migra­ti­ons­pro­jekt: Nach diesen syste­ma­ti­schen Vorbe­rei­tun­gen wird das gemein­same Migra­ti­ons­pro­jekt gestar­tet. Wir bieten dieses zum Festpreis an, welcher in der Studie ermit­telt wurde.

Alle bishe­ri­gen Migra­ti­ons­pro­jekte wurden von uns erfolg­reich im geplan­ten Zeitrah­men und mit geplan­tem Budget abgeschlossen.

DOWNLOADS

“Toolba­sierte Software-Migration nach Plan”
Abstract zum 18. Workshop “Software-Reengi­nee­ring & Evolu­tion” am 02.–04. Mai 2016 in Bad Honnef, erschie­nen in: Software­tech­nik-Trends, Band 36, Heft 2, Mai 2016

“Aus Alt mach Neu – automa­tisch! Migra­ti­ons­pro­jekte erfolg­reich planen und realisieren”
Artikel von Dr. Uwe Kaiser (pro et con), erschie­nen in: Business Techno­logy, Ausgabe 03/2014, Heft 18, Seite 41

“Metho­den und Werkzeuge für die Software-Migration”
Artikel zum 10. Workshop “Software-Reengi­nee­ring” am 05.–07. Mai 2008 in Bad Honnef, erschie­nen in: 10th Workshop Software Reengi­nee­ring, 5–7 May 2008, Bad Honnef.
Lecture Notes in Infor­ma­tics (LNI) Procee­dings, Series of the Gesell­schaft für Infor­ma­tik (GI), Volume P‑126, 2008

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